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Spätsommer.

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Den Spätsommer mag ich ganz besonders gerne. Wenn sich die Blätter langsam gülden färben und die Sonne dieses warme Gelb bekommt, mit dem sie einen so süßlich und sanft wärmt.
Am Samstag haben wir den Tag recht langsam beginnen lassen und saßen so am frühen Nachmittag in Köln Nippes in meinem neuen Lieblingsbistro bei Milchshake, Eisschokolade und Zeitung. Am Nebentisch unterhielt sich ein Herr mit seiner Frau sehr angeregt über so unwichtige Dinge, dass es schon fast charmant war, mit welcher Begeisterung er davon erzählt, was er nun für neue Vorhänge beim Versandhaus bestellt habe.

Wenig später  sind wir noch an einem leer stehenden Restaurant vorbei gekommen. “Froschkönig”… genau so verwunschen Stelle ich mir ein solches Restaurant vor.

Direkt an der Mauer des Selben noch Streetart wie ich sie mag:

Ja, das war ein schönes Wochenende. Und ich kann das Gernots in Nippes nur empfehlen. Eine der Bedienungen hat den schönsten Körperbau überhaupt. *schnurr* ;)

19.38

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Hm. Stolz bin ich darauf nicht, aber ich dachte, ich mache mal mit. Daher kommt hier mein persönliches 19.38-Uhr-Foto von gestern Abend für die Aktion von Jeriko. Ich find’s doof, also das Foto, nicht die Aktion. ;)

Herbstliebe.

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Herrlich. Endlich wieder eine positive Veränderung, was das Wetter angeht. So langsam kräuseln sich die Blätter ein wenig, verfärben sich ganz zart und machen sich frei. Habe mir dann am Samstag direkt mal Pflanzen gekauft, die mich an den Herbst erinnern und im Sonnenlicht SOOO schön aussehen. :)

Dachterasse. Herbst. :)

Samstag war ich in der Stadt, bei Douglas hat mich eine wirklich sehr liebe und kompetente Dame beraten. Habe mir ein neues Make-Up von Clinique und einen Pinsel von Benefit gekauft und bin damit sehr zufrieden. Aber dazu später mehr. Erstmal nur dieses Foto. :)

Das Café Marie, die Bundeswehr und die Gamescom.

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Was für ereignisreiche Tage liegen hinter mir. Und doch habe ich ein bisschen das Gefühl von Stillstand. An den Ecken, wo es mir wichtig wäre, dass sich mal etwas bewegt, bewegt sich nichts. Die Sache mit der Motivation ist auch noch nicht so viel besser geworden. Zwar habe ich einige Dinge auf die Kette gekriegt, die ich erledigen wollte, trotzdem fallen Neue an und verschwinden auch von alleine nicht mehr.

Sonntag für einen gamescom-Besuch entschieden. Vorher noch frühstücken. Wo? Na, wenn wir schon mal in Köln-Deutz sind, dann gehen wir zu “Marie”, ein ziemlich nett aussehendes Café oder Bistro direkt an der U-Bahn-Station. Reingesetzt, vom Ambiente angetan, gemütlich und doch aufgeräumt und klar. Erstmal Milchkaffee bestellt und dann die Karte geordert. Hui – 8,90 für ein Frühstück. Wir entschieden uns letztendlich für ein “Maries Frühstück” und eine Broccoliecremesuppe. Das Frühstück bestand aus einem Laugencroissant, einem Hörnchen und einer Scheibe Schwarzbrot. Dazu gab es eine Scheibe Käse, eine Scheibe Schinken, drei Scheiben Salami, ein Töpfchen Marmelade und ein Töpfchen Nutella (wie man sie aus dem Hotel kennt, so zum Aufziehen). “Ja, okay”, dachte ich, machte mich an’s Essen. Vorher bemerkte ich noch, dass der ganze Aufschnitt so stark am Schwitzen war, dass ich sicher sein konnte, dass er nicht frisch aus dem Kühlschrank kam. Da bestätigte sich dann beim ersten Biss in den Käse. Achja. Ein Frühstücksei war noch dabei, bei dessen Aufschlagen ich merkte, dass es ebenfalls nicht frisch war. Wenn das Ei von gestern ist, sieht man so einen leicht dunklen Rand. Der war hier auch zu sehen. Ich war also etwas irritiert, aber dennoch gewillt, mit guter Laune das Frühstück zu genießen. Das fiel mir wirklich schwer, als ich merkte, dass von meiner Bestellung nichts wirklich frisch war, das Fleich-Veggie-Verhältnis nicht ausgeglichen und die Bedienung große Schwierigkeiten damit hatte, ein Lächeln zu schenken.
Die Broccoliesuppe wies weniger Broccolie als Salz auf und war so ihre 4,70 Euro auch nicht wirklich wert. Der Kaffee war okay. Dazu gab es einen kleinen Mini-Muffin, mir persönlich viel zu süß, aber immerhin.

Fazit ist, dass ich das Bistro Marie nicht wirklich empfehlen kann. Um eine wirklich gute Kritik abgeben zu können, müsste ich nochmal hingehen und ein richtiges Gericht essen. Ich glaube jedoch, dass es dazu nicht mehr kommen wird.

Auf der Gamescom angekommen, wurden wir direkt mit lauten Beats und Geschrei begrüßt. Wir waren kurz vor einem “Live Raid” der bekanntesten deutschen WoW-Gilde angekommen. Na dann. Etwas später bot sich uns ein interessanter Anblick: Zwischen Zelda und Super Mario stießen wir plötzlich auf einen großen Stand der Bundeswehr. Nachdem wir kein Videospiel gefunden haben, dass angeboten wurde, konnten wir beobachten, wie ein Soldat einer kleinen Gruppe Jungs einen Schleudersitz erklärte. Der eine Junge durfte sogar darauf sitzen und wurde so fest gegurtet, dass ihm die Luft wegblieb. Nachdem wir überlegt hatte, wieso die Bundeswehr auf der gamescom zu finden war, fielen und so viele absurde Antworten ein, dass wir es bevorzugten, schnell weiterzuziehen. Nach wie vor finde ich es unmöglich, die Bundeswehr auf einer Spielemesse mit einem solch riesigen Stand zu präsentieren. Klar, hier sind viele junge Menschen, aber hier sind auch viele Menschen, die in Computerspielen gerne auf andere schießen und da hätte ich es durchaus sinnvoller gefunden, einen Steiff-Tier-Stand zu präsentieren als die Bundeswehr, die mit einer tollen Karriere wirbt. Ich finde das wirklich PFUI!

Mich würden Eure Meinungen dazu interessieren, solltet Ihr also hier vorbei kommen, schreibt doch, was Ihr darüber denkt. :)

Herzen verteilen.

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Es gibt so Tage (habe ich meinen letzten Eintrag auch so angefangen? Ich hoffe nicht.), an denen surfe ich durch’s Internet und finde unmengen an Webseiten und auch Menschen, die mich inspirieren und die ich furchtbar toll finde. Jedenfalls auf den ersten Blick. Meistens habe ich Montags solche Empfinden, weil ich das ganze Wochenende nicht online war und so neue Fläche für neue Inspiration frei geworden ist. Ein herrliches Gefühl.

Heute zum Beispiel habe ich rund um’s Nähen gesurft und bin dabei auf diesen wunderbaren Online-Shop gestoßen:

Frau Tulpe bekommt also ein Herz von mir!
Habe dort schon diverse Stoffe gefunden, die ich toll finde und bin sofort wieder ganz motiviert beim Thema Nähen. Jetzt bräuchte ich nur dringend eine Funktion in meinem Kopf, die diese Motivation auf “on” lässt und nicht morgen früh wieder “off” gehen lässt. Wie behält man Motiviation, Lust und Spaß an einer Sache bis man sie endlich beginnt? Vielleicht muss ich einfach schneller damit beginnen. Aber neben den 8 Stunden Arbeit jeden Tag fügt sich das irgendwie so schlecht ein. Morgens müde, abends müde. Ich suche noch nach einer Lösung für dieses Problem. Sobald ich es gefunden habe, gebe ich Bescheid.

So, jetzt sind meine Nudeln fertig. :)

Genug oder zuviel?

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Für mich ist es wirklich ungemein schwierig, die richtige Balance zwischen meinem persönlichen medialen Geltungsdrang und meinem Wunsch für Privatsphäre zu finden. Ich habe immer das Gefühl, nicht die goldene Mitte treffen zu können. Schon so lange bin ich im Internet unterwegs und habe mit Sicherheit manchmal vergessen, dass das Internet nichts vergisst. Und weil ich mittlerweile zu einer von denen geworden bin, die 14jährigen Mädchen genau das predigt und ab und an auch gerne mal den erhobenen Zeigefinger auspackt, habe ich mich in selbst in Ketten gelegt. Ich traue mich kaum, irgendwas zu schreiben, was meine Persönlichkeit oder eben meine Gedanken angeht, weil in meinem Kopf immer eine Stimme brüllt “Das Internet vergisst nichts, GAR NICHTS!”, die Stimme ist so stark, dass ich all die Dinge nicht mache, die ich bei anderen Bloggerinnen bewundere, toll finde, und verschlinge als wäre es französischer Schokokuchen.
Ich traue mich jetzt einfach in ganz kleinen Schritten, was soll’s. Wer nichts wagt, der nichts gewinnt – das wäre ein Satz, den ich viel lieber von der Stimme hören würde.
Denn ich lese selbst die Blogs am liebsten, in denen die Bloggerinnen (Ich lese kaum Blogs von Kerlen – komisch) so richtig persönlich werden… da kann man sich so herrlich drin verlieren und in ein fremdes Leben eintauchen…

Das Leben in Kisten.

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via.

Seit fast einem halben Jahr lebe ich nun mit Umzugskisten. Noch immer ist nicht alles ausgeräumt, was auch nie das Ziel war. Die Kisten können direkt so bleiben.. für den nächsten Umzug. Wohnung suchen, finden, umziehen. Wenn’s so einfach wäre. Seit Wochen schlage ich mich durch Immoscout, schaue Wohnungen an und trotzdem war noch nicht das Passende dabei, entweder für mich oder eben für den Vermieter. Wie lange soll das denn jetzt noch dauern? Ich hab solche Lust, mich endlich wieder richtig einzurichten, Farben abzustimmen und Möbel zusammenzusuchen.. Flohmarkt, Ikea, Ebay. Welch großen Spaß das macht.
Sogar die saucoolen Kunstdrucke, die ich vor über einem Monat bei Habitat erstanden habe, sind noch in Ihrer Schachtel. So geht das doch nicht. Wohnung, hier bin ich, komm und find mich!

Noch ein Blog, den keiner braucht.

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Ich würd so gerne. Aber im Moment klappt’s einfach nicht. Trau mich nicht. Dauert also noch bisschen.